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Hinweise auf die Entstehung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) und Dyskalkulie können oft schon bei Kindern im Vorschulalter und zu Beginn des ersten Schuljahres diagnostiziert werden. Dies ist wichtig, da eine zu spät erkannte Lese- Rechtschreib- Schwäche oder Dyskalkulie meist eine langwierige Therapie erfordert und zu Leistungsabfällen und Leistungstagnation in der Schule führt.

Die derzeitige Forschung vertritt die Annahme, dass vor allem eine nicht ausreichend ausgebildete phonologische Bewusstheit (Fähigkeiten im Umgang mit Silben und Lauten) sowie Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme für die Entwicklung von Lese- Rechtschreib-Schwierigkeiten verantwortlich sind.

Die Zahlenreihe mathematisch strukturell richtig gefestigt und gesichert zu haben, ist eine Grundvoraussetzung, um spätere Rechenprozesse zu erlernen. Von grundlegender Bedeutung ist, dass die Kinder im Lernprozess die beiden Zugangswege, nämlich Zahlenreihe und Mengenver-ständnis, ohne Probleme miteinander verknüpfen können.

Mit Hilfe von spezifischen Tests können wir die Vorläuferfähigkeiten für den Rechen- sowie Lese- und Schreibprozess genau überprüfen. Dies ermöglicht uns als erfahrene lerntherapeutische, pädagogische und linguistische Fachkräfte eine
individuelle Diagnostik zu erstellen. Darüber hinaus bieten wir eine umfangreiche Beratung für Eltern von Kindern mit dem Risiko einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie an. Zudem können wir anhand der Testergebnisse ein individuelles Training zur Vorbeugung einer Dyskalkulie oder LRS erstellen.

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