Integrative Lerntherapie

Welche Bereiche der integrativen Lerntherapie werden behandelt?

 

Wir bieten Ihnen folgende lerntherapeutische Leistungen an:

• Förderdiagnostische Untersuchung

 

Beratung und Therapie bei

• Lese-Rechtschreib-Schwäche

• Dyskalkulie

• Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche

• sowie Präventionsdiagnostik und Beratung bei Vorschulkindern.

 

 

 

 

LERNTHERAPEUTISCHE BEHANDLUNGSFELDER

 

Lese-Rechtschreib-Schwäche

 

Als Lese-Rechtschreib-Schwäche bezeichnet man eine gravierende Beeinträchtigung im Erlernen von Lesen und Schreiben, die sich nicht durch unzureichende Beschulung, mangelnde Intelligenz, Erkrankungen oder soziale Probleme erklären lässt. Beeinträchtigt ist die Fähigkeit, Buchstaben, Silben und Worte lesen zu lernen oder gelesene Worte wieder zu erkennen und vorzulesen. Fast immer ist auch das Erlernen der Rechtschreibung beeinträchtigt.

 

Nach einer umfassenden Anamnese wird eine ausführliche Diagnostik erstellt. Diese umfasst bei Verdacht auf Lese-Rechtschreib-Schwäche standardisierte Tests zur Ermittlung der Lese- und Rechtschreib-Leistung und ein erweitertes Instrumentarium, das die phonologische Bewusstheit, Sprachkompetenz und alle angrenzenden wichtigen Gebiete wie z.B. Gesamtentwicklung und Feinmotorik untersucht.

 

Nach Auswertung aller erhobenen Daten findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, indem Lösungsansätze und wenn nötig ein auf den Patienten zugeschnittener Therapieplan besprochen werden.

 

Über die oben genannten Schwerpunkte hinaus beinhaltet jede Lerntherapie Maßnahmen zur Förderung des Selbstbewusstseins und der Lernmotivation. Die Kinder bzw. Jugendlichen erhalten Aufgaben für die selbstständige Lernschrittumsetzung zu Hause. Eine regelmäßige Elternberatung und wenn gewünscht Kontakt zur Schule und anderen Bezugspersonen sind in der Therapie integriert.

 

Die Therapieform (Einzeltherapie oder Kleingruppe), Therapiefrequenz sowie die Therapiedauer sind individuell auf jeden Patienten zugeschnitten.

 

 

Dyskalkulie

Als Dyskalkulie bezeichnet man eine Lernstörung beim Umgang mit mathematischen Operationen, die nicht durch ungenügende Beschulung, mangelnde Intelligenz oder soziale Probleme zu begründen ist. Viele Kinder und Jugendliche zeigen große Schwierigkeiten im Bereich des räumlichen Vorstellungsvermögen und der Mengen-
vorstellung. Sie zeigen verfestigte Zählstrukturen, die als einzige Lösungsstrategie angewandt wird. Auch Intermodalität - das Wechseln von der sachlichen Ebene zur abstrakten Ebene und umgekehrt - ist oft nicht ausreichend entwickelt.

Bei Verdacht auf Dyskalkulie werden neben einer ausführ-
lichen Anamnese und den Verfahren zur Erhebung des grundlegenden Entwicklungsstandes, standardisierte Rechentests durchgeführt.

Nach Auswertung aller erhobenen Daten findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, indem Lösungs-
ansätze und wenn nötig ein auf den Patienten zugeschnittener Therapieplan besprochen werden.

Jede Lerntherapie integriert Maßnahmen zur Förderung des Selbstbewusstseins und der Lernmotivation. Die Kinder bzw. Jugendlichen erhalten Aufgaben für die selbstständige Lernschrittumsetzung zu Hause. Eine regelmäßige Elternberatung und wenn gewünscht Kontaktaufnahme zur Schule und anderen Bezugspersonen sind in der Therapie integriert.

Die Therapieform (Einzeltherapie oder Kleingruppe), Therapiefrequenz sowie die Therapiedauer sind auf jeden Patienten individuell zugeschnitten.

 

 

Prävention

 

Hinweise auf die Entstehung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) und Dyskalkulie können oft schon bei Kindern im Vorschulalter und zu Beginn des ersten Schuljahres diagnostiziert werden. Dies ist wichtig, da eine zu spät erkannte Lese- Rechtschreib- Schwäche oder Dyskalkulie meist eine langwierige Therapie erfordert und zu Leistungsabfällen und Leistungstagnation in der Schule führt.

 

Die derzeitige Forschung vertritt die Annahme, dass vor allem eine nicht ausreichend ausgebildete phonologische Bewusstheit (Fähigkeiten im Umgang mit Silben und Lauten) sowie Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme für die Entwicklung von Lese- Rechtschreib-Schwierigkeiten verantwortlich sind.

 

Die Zahlenreihe mathematisch strukturell richtig gefestigt und gesichert zu haben, ist eine Grundvoraussetzung, um spätere Rechenprozesse zu erlernen. Von grundlegender Bedeutung ist, dass die Kinder im Lernprozess die beiden Zugangswege, nämlich Zahlenreihe und Mengenver-ständnis, ohne Probleme miteinander verknüpfen können.

 

Mit Hilfe von spezifischen Tests können wir die Vorläuferfähigkeiten für den Rechen- sowie Lese- und Schreibprozess genau überprüfen. Dies ermöglicht uns als erfahrene lerntherapeutische, pädagogische und linguistische Fachkräfte eine individuelle Diagnostik zu erstellen. Darüber hinaus bieten wir eine umfangreiche Beratung für Eltern von Kindern mit dem Risiko einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie an. Zudem können wir anhand der Testergebnisse ein individuelles Training zur Vorbeugung einer Dyskalkulie oder LRS erstellen.

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© Tina Burkert